30.01.2013
Notbremse bei der Bremerhavener Tafel

Der saisonbedingte Rückgang des Angebotes an Obst und Gemüse, viele Inventuren in den Unternehmen sowie ein allgemeiner Rückgang des Spendenaufkommens führen gegenwärtig bei der Bremerhavener Tafel zu massiven Engpässen. Zur gleichen Zeit verzeichnet die Tafel eine steigende Nachfrage durch Neu-EU-Bürger. Derzeit greifen rund 3000 Menschen in Bremerhaven und umzu auf das Hilfsangebot der Tafel zurück, um sich und ihre Familien mit dem Nötigsten versorgen zu können. Sechs Tonnen Lebensmittel werden zu diesem Zweck wöchentlich gesammelt und an die Bedürftigen ausgegeben. Als Organisation, deren Arbeit voll und ganz auf Freiwilligkeit basiert, und die darüber hinaus ohne staatliche Unterstützung auskommen muss, stößt die Tafel vor diesem Hintergrund an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. „Die Waren werden knapp“, berichtet Manfred Jabs, Chef der Bremerhavener Tafel, und ergänzt: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann sogar eine Reduzierung der Ausgabezeiten nicht mehr ausgeschlossen werden. Das macht uns große Sorgen.“

Zur Aufrechterhaltung ihres Hilfsangebotes sucht die Bremerhavener Tafel daher dringend neue Spender. Auch finanzielle Unterstützung ist höchst willkommen.

Ansprechpartner: Manfred Jabs, Telefon 0471 – 95 47-104