RECEA Projektinformationen

Mit finanzieller Unterstützung der europäischen Union startet „Heimatgarten“ ein Rückkehrprogramm für interessierte Armenier.
Das Programm läuft 18 Monate und wird in Kooperation mit polnischen und bulgarischen NGOs durchgeführt. Die finanzielle Ausstattung für eine begrenzte Anzahl von Rückkehrern ist vorhanden. Es stehen sowohl Reisemittel, Starthilfen als auch Existenzgründungszuschüsse zur Verfügung.

Kernstück des Programmes ist der Aufbau eines Adaptionszentrums in Jerewan. Das heißt, es stehen für die Reintegrationsphase in Armenien umfangreiche Unterstützung und Hilfe, insbesondere für Kinder und Familienangehörige zur Verfügung. Diese Hilfen umfassen sowohl Sozialberatung, als auch Sprachkurse und psychologische Unterstützung.

Hintergrund

Jährlich kehren mehrere hundert Armenier aus der Europäischen Union in ihre Heimat zurück. Ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche.
In ihrer Heimat werden die Rückkehrer mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Eine erfolgreiche Reintegration wird oftmals durch Defizite in der Muttersprache, Unkenntnis der sozialen und kulturellen Gegebenheiten, Wechsel der Lebensbedingungen und den Verlust von im Ausland zurückgelassenen sozialen Bindungen beeinträchtigt und gefährdet. Die sich oftmals einstellende soziale Ausgrenzung kann Migration für die Betroffenen zu einer traumatischen Erfahrung werden lassen. Besonders Kinder und Jugendliche können in der Folge unter psychischen Problemen leiden.

Um die Auswirkungen dieser Probleme zu mildern und die armenischen Rückkehrer bei der Wiedereingliederung in ihrer Heimat zu unterstützen, werden im Rahmen von RECEA bewährte Verfahren und Methoden der Reintegration angewandt.